SCHMUCK

Die Bandbreite an Schmuck ist riesig. Ob Ringe, Broschen, Halsketten, Armbänder oder Anhänger: Was muss ich beachten, wenn ich diese verkaufen möchte? Nahezu jedes Edelmetall kommt in der Schmuck-Herstellung zur Anwendung. Gängige Werkstoffe sind Gold, Silber und Platin. Ab und an besteht Schmuck auch aus Palladium. Unbegrenzte Möglichkeiten gibt es ebenso in Sachen Produktion und Verarbeitung.

Goldschmiede und Fabriken stellen Kollektionen meist in Serienfertigung her. Traditionelle Handwerkskunst ist heutzutage nur noch selten anzutreffen. Wichtig ist, dass Sie differenzieren zwischen Modeschmuck, Antik-Schmuck, Markenschmuck und handgefertigtem Schmuck. Je nach Art des Schmuckes können die Werte deutlich differieren.

Was muss ich beachten, wenn ich Schmuckstücke verkaufe?

Ein stets wichtiger und konstanter Wertindikator sind die im Schmuck enthaltenen Edelmetalle, denn um Schmuck alltagstauglich zu machen, wird nie nur ein Edelmetall verwendet, sondern eine Legierung bestehend aus verschiedenen Edelmetallen und Metallen wird verarbeitet. Reine Edelmetalle sind nur als Kapitalanlage gefragt. Der Grund liegt vor allem in der geringen Festigkeit. Sie kommen für die Herstellung nicht infrage, da sich im Alltag Schmuckstücke verformen würden. Daher enthält z.B. Goldschmuck auch andere Metalle wie Silber, Kupfer, Zink oder Nickel. Sie verleihen dem Werkstoff die nötige Beschaffenheit, außerdem machen sie ihn korrosionsbeständig. Auch Silber, Platin und Palladiumstücke weisen häufig eine Mixtur aus Legierungen auf. Die Zusammensetzung der enthaltenen Edelmetalle Ihres Schmuckes (Legierung) entscheidet, wie wertvoll Ihre Schmuckstücke sind.

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Wie stelle ich die verarbeiteten Edelmetalle fest?

Sieht man einmal von Antikschmuck ab, so weisen die meisten Schmuckstücke Markierungen auf, die eine Angabe zu den enthaltenen Edelmetallen machen. In der Schmuckbranche werden die eingeprägten Stempel als Punzierungen bezeichnet. An ihnen erkennen Sie die verarbeiteten Edelmetalle und deren Gehalt in Karat oder in Promille.

Worüber die Markierungen im Detail Auskunft geben, unterscheidet sich je nach Schmuckmanufaktur, Herstellungsland und Produktionszeitpunkt. Allen gemein ist die Tatsache, dass sie den Edelmetallgehalt angeben. Die Richtigkeit der Informationen wird mitunter durch zusätzliche Prüf- und Kontrollstempel bestätigt. In vielen Staaten gibt es Punzierungsregister, in denen nationale Hersteller aufgeführt sind.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Punzierungen lassen sich durchaus von Fälschern nachahmen, doch die Markierungen unterstützen Sie dabei, den Edelmetallwert zu ermitteln. Nehmen Sie Ihre Stücke im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe. Ein Vergrößerungsglas hilft beim Aufspüren. Punzierungen sind an den unterschiedlichsten Stellen angebracht – hier einige Empfehlungen, wo Sie am besten suchen:

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Ringe und Armreifen

Punzierungen befinden sich meist in den Innenseiten.
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Ketten, Fuß- und Armbänder

Nehmen Sie die Schließen ins Visier. Dort sind in der Regel Markierungen.
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Anhänger, Broschen und Amulette

Um das Erscheinungsbild nicht zu trüben, liegen die Stempel meistens auf den Rückseiten.
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Uhren

Zahlreiche Angaben befinden sich oft auf dem Innendeckel, der am Handgelenk aufliegt.
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Münzen

Markierungen sind oft in den unteren Bereichen am Rand zu finden.
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Gold- und Silberbarren

Die Einprägungen lassen sich mit bloßem Auge auf den Oberseiten ausmachen.
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Der Goldwert wird in Karat oder in Promille aufgeführt. Weitere Formen sind Soltniki, Lot und Denier, doch diese kommen selten vor. Gängige Feingehaltsangaben in Europa sind:

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Keine Punze – keine Panik!

Finden Sie keine Punzierungen, so ist das keine große Sache. Eventuell ist es sogar möglich, dass Sie Besitzer von Antikschmuck sind, der häufig keinerlei Markierung aufweist und z.T. deutlich mehr wert sein kann als der Wert der enthaltenen Edelmetalle. Im Mittelalter und im 18. Jahrhundert gab es noch keine verbindlichen Standards. Doch auch bei neueren Stücken machen sich Markierungen gelegentlich rar. Durch Abnutzung verschwinden sie mitunter. Das ist häufig bei Eheringen der Fall. Ständig reiben die Innenseiten auf der Haut,mod sodass sich die Angaben irgendwann nicht mehr ablesen lassen. Sind Stücke stark beschädigt, befanden sich Punzierungen vielleicht an einer Bruchstelle oder unter Kratzern. Nach Stempeln suchen Sie auch bei Zahngold vergeblich.

Bringen Sie trotzdem bei fehlenden Punzierungen den Edelmetallgehalt in Erfahrung. Er lässt sich auch durch Tests herausfinden. Der Weg zum seriösen Händler, der Ihre Werte genaue bestimmen kann, lohnt sich.

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Der Erhaltungszustand spielt keine Rolle (Zustandsunabhängige Auszahlung)

Es ist belanglos, in welchem Zustand sich Ihre Stücke befinden. Diese können beschädigt sein oder auch Patina angesetzt haben. Sind sie jedoch stark verunreinigt, so macht das bei der Wertermittlung schon einen Unterschied. Grobe Verschmutzungen führen dazu, dass die Waage ein falsches Gewicht anzeigt. Gerade beim Metallankauf, wo es auf hundertstel Gramm ankommt, ist das nicht erwünscht. Weisen Ihre Teile grobe Verschmutzungen auf, ist eine Reinigung mittels Putztuch und Ultraschall-Reinigungsgerät nicht notwendig. Bei geringen Verschmutzungen reicht es aus, die Stücke unter fließendem Wasser abzuspülen.

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